Klimatabelle Madeira

   

Der im Atlantischen Ozean liegende Archipel Madeira mit vulkanischem Ursprung bietet ganzjährig frühlingshafte bis sommerliche Temperaturen. Das überwiegend feuchte subtropische Klima beschert der Insel sattes Grün. Zu Madeira gehört 642 mm jährliche Niederschlagsmenge, die sich allerdings zwischen Mai und September nur in kurzen warmen Regenschauern äußert. Da Madeira von der Wärme des Golfstroms umspült wird, überzeugt die Insel mit nicht zu heißen Sommern und kurzen milden Wintern. Für Ostsee-erprobte Badegäste ist die winterliche Wassertemperatur von 17 Grad Celsius kein Grund auf Wasserspaß zu verzichten. Die Sonne lacht das ganze Jahr, im Winter immerhin mindestens vier Stunden bei 13 bis 20 Grad Celsius. Madeira ist also für die Zeit um Ostern ein perfektes Ziel.
Von Mai bis August steht die Sonne im Schnitt mit zehn Stunden am Himmel des Wanderparadieses.

Aufgrund ihrer topografischen Struktur gibt es auf der Blumeninsel oft ein geteiltes Wetterbild. Im Norden sammelt sich der Regen während der Süden sich sonnt. Sogenannte Mikroklimas bestimmen das Wetter. Die Bucht von Funchal liegt vor dem dahinter liegenden mächtigen Bergmassiv windgeschützt und sonnenverwöhnt. In Ponta do Sol und Calheta, die vor den niedrigen Ausläufern der Hochebene Paúl da Serra an der Westküste liegen, weht der Wind schon ungehinderter ins Landesinnere. Meist kommt er aus Nordost von der Küste Portugals verlaufend in Richtung Kapverdische Inseln. Er sorgt für die vegetationsbestimmende Feuchtigkeit auf Madeira und verursacht große Wellen an der Nordküste. Zwischen Santa Cruz und Caniçal gibt es deshalb oft unbeständiges Wetter, besonders am Morgen. Wenn der Wind sich aber nach Westen dreht, ist es hier trocken und sonnig, währenddessen der Westen und der Süden den Regen abbekommen.

Statistisch gesehen ist der Januar der kühlste Monat des Jahres mit einer minimalen Temperatur von 13 Grad Celsius und einer Höchsttemperatur von 19 Grad Celsius. Immerhin scheint die Sonne durchschnittlich vier Stunden am Tag und der Regen lässt sich nur etwa sechs Tage blicken. Im Februar und März sinken die Wassertemperaturen auf den jährlichen Tiefstand, während sich die Sonne aber bereits sechs bis acht Stunden täglich zeigt. Die Monate